NATRUE - True Friends of Natural and Organic Cosmetics

Kein europäischer harmonisierter Standard am 1. Januar 2017

Bei jedem neuen Jahresanfang stellt man sich die Frage, was sich für Natur- und Biokosmetik ändern wird. Was wird unsere Branche nähchstes Jahr beeinflussen? Die erste Frage ist für viele: Wird es ab 1. Januar 2017 einen harmonisierten Standard für Natur- und Biokosmetik geben?

Die einfache Antwort lautet: Nein.

Das Fehlen eines europäischen harmonisierten Standards für Natur- und Biokosmetikprodukte wurde zuvor in einer offiziellen Erklärung der EU-Kommission, die hier zu finden ist, erläutert.

Dies bedeutet, dass der aktuelle Regulierungsrahmen am 1. Januar 2017 identisch bleibt:

- Alle Kosmetikprodukte auf dem europäischen Markt müssen mit der EU-Kosmetikverordnung konform sein;

- Solange keine offizielle regulatorische Definition für Natur- und Biokosmetikprodukte existiert, gibt es private, freiwillige Standards wie denjenigen von NATRUE, der Kriterien für das NATRUE-Label festlegt;

- Natur- und Biokosmetikprodukte sind immer noch eine offiziell undefinierte Branche einer streng regulierten europäischen Industrie.

"Am 1. Januar 2017 wird es weder einen obligatorischen europäischen harmonisierten Standard, der für alle Natur- und Biokosmetikprodukte Kriterien festlegt, noch ein obligatorisches Label für Natur- und Biokosmetik zu diesem Zeitpunkt in Europa geben", meinte Dr. Mark Smith, Generaldirektor von NATRUE, der zudem mitteilte, dass "NATRUE weiterhin für eine zukünftie regulatorische Definition von Natur- und Biokosmetik plaidieren wird, die angemessen, relevant und streng ist, und solange es keine offizielle regulatorische Definition gibt, werden die strengen Kriterien des NATRUE-Labels fortgesetzt."

Auch wenn noch kein europäischer harmonisierter Standard für Natur- und Biokosmetik existiert, blickt NATRUE positiv auf das neue Jahr 2017 und auf seine kontinuierliche Mission, Natur- und Biokosmetik im Sinne der Verbraucher weltweit zu schützen und zu fördern.